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Indisch-Tandoori Art mit Reis – Geflügel – Kokosmilch

Zutaten

für 2 Personen

  • 200 g Basmati Reis (1 Tasse)
  • 300 g Fleisch vom Huhn oder Pute
  • 200ml Kokosmilch (1 kleine Dose)
  • 1 – 2 gehäufte EL Tandoori Gewürzmischung (TRS Tandoori Masala rot)
  • 4 – 6 Zitronenblätter
  • 1 – 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 EL Öl
  • etwas Koriander und Kardamon
  • Salz
  • 200 ml Wasser

Zubereitung

Das Fleisch in kleine Würfel schneiden, größer als ein Zuckerwürfel aber kleiner als ein Golfball (mit dem Esslöffel essbar).
Dann das Fleisch mit 1 – 2 gestrichene Esslöffel der Tandoori-Gewürzmischung* gründlich vermengen und ca. 1 Stunde liegen lassen.

Einen kleinen Topf mit dem Reis und zwei Tassen Wasser aufsetzen, dazu etwas Salz, Koriander und Kardamon geben und zum kochen bringen. Kurz aufkochen lassen und ausschalten, dafür aber den Topf mit Handtuch und Mütze (was auch immer), weit genug weg von heißer Herdplatte, warm halten.

Während der Reis im warmgehaltenen Topf vor sich hin gart, die Chalotten klein scheiden und in einen Topf mit einem gestrichenen Esslöffel Öl erhitzen und glasig werden lassen.
Dann das Fleisch bei mittlerer Hitze dazu geben, kurz anbraten lassen und dann erst verrühren, damit es von allein Seiten „Farbe“ bekommt (Farbe hat es durch die Gewürzmischung bereits, man muss genau hinsehen um die Bräunung zu sehen).

In der Zeit den Knoblauch klein schneiden, die Dose Kokosmilch aufmachen, Zitronenblätter bereit halten.
Den Knoblauch in den Topf geben und auch kurz mit anschwitzen (nicht braun werden lassen!).

Mit der Kokosnussmilch ablöschen und noch einmal 200 ml Wasser dazu geben.
Den Rest des Tandoori Gewürzes und eine Prise Salz (was zwischen drei Finger geht) dazu tun, ebenso die 4 – 6 Zitronenblätter** und für ca. 10 bis 20 Minuten leicht weiter köcheln lassen (am besten Deckel auf den Topf, damit das Wasser nicht zu schnell verdunstet).

Die halbe Zitrone auspressen, beziehungsweise Zitronensaft bereit halten und zum Schluss dazu geben und abschmecken.
Die Soße soll nicht richtig sauer sein aber auch nicht fade, sondern leicht säuerlich, ähnlich wie Joghurt.

Der Reis sollte inzwischen durchgegart sein und man kann das Essen am besten in einer Chinesischen Schüssel oder Schale servieren.

 

* Das Tandoori-Masala von TRS gibt es in den meisten Asia-Supermärkten. Es enthält leider Farbstoffe für die Rotfärbung aber es schmeckt sehr gut und ist kaum scharf. Anders dagegen das Tandoori-Masala von Mida’s, es ist sehr scharf und in der Menge Gewürz kaum von ungeübten genießbar. Bei den Gewürzmischungen muss man immer aufpassen, ob nicht auch Weizen mit enthalten ist.
Wer die Farbstoffe nicht will und sicher gehen will, mischt sich die Gewürze selbst zusammen, was aber wegen der Art und Vielfalt der Zutaten nicht ganz leicht sein dürfte.

** Frische Zitronenblätter haben ein starkes Aroma und davon darf es auch mal weniger als angegeben sein, jedoch haben getrocknete Blätter teils kaum Aroma und dürfen eher 6 davon sein. Die Zitronenblätter geben ein wichtiges Aroma aber auch einen bitteren Geschmack. Man muss ein eigenes Gefühl für die Qualität der Blätter und der Menge bekommen.

Wer es lieber süßer und milder mag, kann eine 400 ml Dose Kokosmilch nehmen. Allerdings ist die Koksomilch wegen des Fettgehaltes dann die Kalorienbombe bei diesem Gericht.

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