Holundersekt

Zutaten

  • 8 Dolden Holunderblüten
  • 10l Wasser
  • 1kg Zucker
  • 1 Tasse weißer Tafelessig
  • 2 Bio-Zitronen
  • wiederverschließbare Flaschen

Zubereitung

Holunderblüten sammeln, wenn sie am meisten Duft verströmen. Blütendolden vorsichtig schütteln und von eventuell vorhandenen Insekten befreien. Nur im Zweifel sanft mit kaltem Wasser abduschen (Aroma geht sonst verloren).

Die Zitronen sauber waschen, achteln (oder in Scheiben schneiden) und zusammen mit dem Zucker, dem Essig und den Blüten in einen sauberen Eimer oder Gefäß mit dem Wasser geben.
Mit einem Kochlöffel alles in das Wasser drücken und immer wieder sanft umrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Das Gefäß oder Eimer mit einem sauberen (!) Tuch abdecken und an einem dunklen und möglichst kühlen Ort unterstellen.
Am nächsten Tag kontrollieren und nochmal leicht umrühren.

Nach wenigen Tagen sollte der Holunderduft durch das Tuch erströmen und sich eine leichte Schicht Hefe an der Oberfläche gebildet haben. Nach ca. 4 bis 5 Tagen ist er reif zum abfüllen.
(Es riecht deutlich nach Suser, Hefe hat sich auch am Boden abgesetzt und am Eimer bildeten sich schon leichte Perlen, er mousiert).
Dazu am besten mit einer Schöpfkelle den Inhalt aus dem Gefäß/Eimer in die Flaschen durch ein Sieb abfüllen.

Dann noch ca. 1 bis 2 Wochen an einem kühlen Ort stehen lassen, bis sich die Flüssigkeit geklärt hat und die Hefe nach unten gesunken ist.
Achtung: Durch die Flaschengährung entsteht Druck. Es kann durchaus vorkommen, dass eine Flasche auch mal platzt oder den Korken raus haut.
Vorsicht auch bei der Handhabung.
Wenn man die Flaschen nur lose verschließt, kann das Gas entweichen und es entsteht nur Holunderwein statt Sekt.

 

 

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